Atemtherapie

Was ist Atemtherapie?

Unsere psychische Verfassung wirkt sich direkt auf unser Atemverhalten aus. Stress führt zu schnellerem Atmen. Traumatische Erfahrungen können uns den Atem rauben. Atembeschwerden sind oft belastend und belastete Situationen verändern unseren Atem. Langzeitige schlechte Atmung führt zu chronischem Sauerstoffmangel im Blut, aus dem verschiedene Krankheiten entstehen können.

Bewusstes Erleben des Atmens kann positive Signale an unser Empfinden vermitteln. Die so aufgebaute Atemkraft wirkt stabilisierend und kräftigend auf Körper, Psyche und Seele. Das beeinflusst unsere Art und Weise, mit äusserem Druck umzugehen. So ist die Atemtherapie eine gute Methode bei allen Stresserkrankungen und auch bei Depressionen, zum Auflösen von Traumen und körperlichen Spannungszuständen.

Ein wesentlicher Bestandteil der Atemarbeit ist die Schulung des eigenen Körperempfindens. Darum eignet sich das Vertiefen der
Körperwahrnehmungen hervorragend, um Gedankenkreisen und Handlungsblockaden aufzulösen. Nicht zuletzt rückt die Atemarbeit den Bezug zur Gegenwart in den Vordergrund. Damit gewinnt das Hier und Jetzt, der Bezug zur eigenen Realität, an Boden und ein neuer Raum entsteht.

Die Atemtherapie wird sitzend, stehend oder liegend, am bekleideten Körper angewandt und setzt sich aus Übungen, Massagen und Achtsamkeitstraining zusammen.

Eriko Makino Grögler vereinigt dabei Techniken der Atemtherapie IKP mit Techniken des Shiatsu und der TCM (Meridianarbeit), aber auch Anteile des Gesangs und Atemtrainings für Sänger.